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Symbolbild für Vertrauenssignale auf einer Website
KI-generiert
KI 3 Min. Lesezeit

Vertrauenssignale, die Google und Kunden überzeugen

KI-generiert · Diese Illustration wurde mit einem KI-Bildgenerator erstellt. Mehr dazu

Seitdem KI-Texte überall verfügbar sind, taucht in Gesprächen immer wieder dieselbe Frage auf – merkt Google das, und was zählt dann noch? Eine Einordnung, die über Bauchgefühl hinausgeht.

Google bewertet Websites nach einem Prinzip, das sich hinter der Abkürzung E-E-A-T verbirgt: Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – Erfahrung, Fachwissen, Reputation, Vertrauenswürdigkeit. Wichtig dabei: Google urteilt nach Qualität, nicht nach Herkunft eines Textes. Ob ein Mensch oder eine KI geschrieben hat, ist zunächst zweitrangig – was zählt, sind die Signale, die eine Seite als vertrauenswürdig ausweisen. Seit Mai 2026 gelten Googles Spam-Richtlinien zudem ausdrücklich auch für generative KI-Antworten, die auf einer Website erscheinen – ein weiterer Grund, das Thema nicht als reine SEO-Fußnote zu behandeln.

Die vier Buchstaben, kurz erklärt

Experience – hat die Person, die den Inhalt verfasst hat, das Thema selbst erlebt? Ein Sanitärbetrieb, der über eine Reparatur schreibt, die er tatsächlich ausgeführt hat, punktet hier mehr als ein allgemein gehaltener Ratgebertext.

Expertise – ist fachliches Wissen erkennbar? Nicht durch Fachbegriffe um ihrer selbst willen, sondern durch präzise, korrekte Aussagen zum eigenen Gewerk.

Authoritativeness – wird der Betrieb auch von außen als Anlaufstelle wahrgenommen? Verlinkungen von anderen Seiten, Erwähnungen in Branchenverzeichnissen, ein aktives Google-Unternehmensprofil zahlen hier ein.

Trustworthiness – lässt sich der Betrieb überhaupt eindeutig identifizieren und erreichen? Laut Google ist Trust die wichtigste der vier Säulen: Ohne Vertrauen helfen die anderen drei wenig.

Sieben Vertrauenssignale, die sich konkret umsetzen lassen

  • Klare Autorenschaft – wer steht hinter dem Text oder dem Beitrag? Ein Name statt eines anonymen "Redaktion"-Absenders
  • Vollständiges Impressum – Adresse, Vertretungsberechtigte, Kontaktweg, alles auffindbar statt versteckt
  • Konsistente Kontaktdaten (NAP) – Name, Adresse, Telefonnummer müssen auf Website, Google-Profil und in Verzeichnissen exakt übereinstimmen. Wie schnell genau das auseinanderdriftet, habe ich im Beitrag Google Unternehmensprofil: Die 5 Angaben, die am häufigsten veraltet sind beschrieben
  • Echte Referenzen statt Textbausteine – konkrete Projekte, echte Fotos, nachvollziehbare Ergebnisse, wie in meinen eigenen Projektreferenzen
  • HTTPS und eine technisch saubere Seite – Grundvoraussetzung, die schnell übersehen wird
  • Erkennbare Aktualität – eine Website, die seit Jahren unverändert wirkt, sendet das Gegenteil von Vertrauenswürdigkeit
  • Transparenter Umgang mit KI-Inhalten – wenn Texte oder Bilder mithilfe von KI entstehen, offen dazu stehen, statt es zu verschweigen

Was das für KI-generierte Inhalte bedeutet

Die gute Nachricht zuerst: Ein mit KI unterstützter Text ist für Google kein automatisches Problem. Bewertet wird die Qualität des Ergebnisses, nicht das Werkzeug dahinter. Die Kehrseite: Seit Mai 2026 greifen die Spam-Richtlinien ausdrücklich auch bei generativen KI-Antworten – wer Inhalte massenhaft und ohne Mehrwert erzeugt, wird genauso eingeordnet wie bei jedem anderen Spam-Verfahren. Für einen kleinen Betrieb heißt das in der Praxis: KI als Werkzeug nutzen ist in Ordnung, solange am Ende ein Text steht, der stimmt, hilft und zum eigenen Betrieb passt – nicht ein austauschbarer Textbaustein.

Diese Website selbst geht so vor: Beiträge im Log werden mit KI-Unterstützung erstellt und im Frontmatter offen als solche gekennzeichnet – ein kleines, aber konkretes Beispiel für den letzten Punkt der Liste oben.

Wie sich diese Vertrauenslogik auch auf KI-Suchsysteme wie ChatGPT übertragen lässt, die zunehmend parallel zur klassischen Google-Suche genutzt werden, steht im Beitrag Wird dein Betrieb von ChatGPT und Perplexity überhaupt gefunden? – die Grundlagen sind fast dieselben.

Kurz zusammengefasst

  • E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – laut Google ist Trust die wichtigste Säule
  • Google bewertet nach Qualität, nicht nach Herkunft eines Textes; seit Mai 2026 gelten die Spam-Richtlinien ausdrücklich auch für generative KI-Antworten
  • Konkrete Signale: klare Autorenschaft, vollständiges Impressum, konsistente Kontaktdaten, echte Referenzen, HTTPS, erkennbare Aktualität, transparenter Umgang mit KI
  • KI-Unterstützung beim Schreiben ist kein Problem, solange das Ergebnis stimmt und offen gekennzeichnet wird

Wie vertrauenswürdig wirkt deine Seite aktuell?

Ich schaue mir gerne mit dir an, welche dieser Signale auf deiner Website schon stehen – und welche mit wenig Aufwand nachzuholen sind.

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