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Symbolbild für Handwerkerportale im Vergleich zur eigenen Website
KI-generiert
Web & Hosting 3 Min. Lesezeit

MyHammer, Check24 & Co.: Warum eine eigene Website trotzdem zählt

KI-generiert · Diese Illustration wurde mit einem KI-Bildgenerator erstellt. Mehr dazu

Handwerkerportale kommen in fast jedem Erstgespräch zur Sprache, meistens mit derselben Frage – brauche ich dann überhaupt noch eine eigene Website? Eine ehrliche Abwägung.

Ein Profil auf MyHammer oder eine Präsenz auf Check24 ist für viele Betriebe der erste Kontakt mit digitaler Sichtbarkeit überhaupt – schnell eingerichtet, sofort Anfragen. Verständlich, dass die Frage danach oft lautet: Wenn das Portal ohnehin Aufträge bringt, wozu dann noch eine eigene Website?

Symbolbild für Handwerkerportale im Vergleich zur eigenen Website
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Warum Portale erstmal attraktiv wirken

Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein Portal bündelt Nachfrage, die sonst über viele einzelne Suchanfragen verstreut wäre, an einem Ort. Kein Aufbau einer eigenen Reichweite nötig, keine Wartezeit, bis die eigene Seite bei Google rankt – die Anfrage kommt vergleichsweise schnell.

Was du dafür aufgibst

Der Preis dafür ist weniger offensichtlich als eine Gebühr auf der Rechnung. Auf einem Portal konkurrierst du meist direkt mit mehreren anderen Betrieben um dieselbe Anfrage, oft nach Preis sortiert. Du baust keine eigene Marke auf – der Kunde erinnert sich an das Portal, nicht zwingend an deinen Betriebsnamen. Und die Beziehung zur Plattform bleibt einseitig: Regeln, Sichtbarkeit und Konditionen bestimmt der Portalbetreiber, nicht du.

Zu den genauen aktuellen Gebühren- und Provisionsmodellen der einzelnen Portale mache ich hier bewusst keine Zahlenangabe – die Modelle unterscheiden sich zwischen den Anbietern und ändern sich; verlässlich ist nur der Blick in die aktuellen Konditionen des jeweiligen Portals direkt, nicht eine Zahl aus einem Blogartikel.

Mieter oder Eigentümer der eigenen Sichtbarkeit

Eine eigene Website ist der Unterschied zwischen Miete und Eigentum: Auf einem Portal bist du Mieter der Sichtbarkeit – sie gehört dir nicht, du kannst sie nicht mitnehmen, wenn sich die Bedingungen ändern. Eine eigene Website mit eigener Domain gehört dir dauerhaft, unabhängig davon, was ein Portal morgen an seinen Regeln ändert.

Was die Zahlen dazu sagen

Laut der Bitkom-Studie „Digitalisierung des Handwerks 2025" haben bereits 94 % der Betriebe eine eigene Website, bewerten ihren eigenen Digitalisierungsgrad im Schnitt aber nur mit der Note 3,0. In einer begleitenden Verbraucherbefragung gaben 40 % an, dass eine fehlende Website für sie ein Ausschlusskriterium bei der Anbieterwahl ist. Beides zusammen zeigt: Die eigene Website ist längst kein Nice-to-have neben dem Portal-Profil, sondern wird von einem erheblichen Teil der Kundschaft vorausgesetzt – unabhängig davon, ob zusätzlich ein Portal genutzt wird.

Was eine solche eigene Website an Kosten tatsächlich bedeutet, mit echten Zahlen statt vager Bandbreiten, steht im Beitrag Was kostet eine professionelle Website für Handwerker?

Kein Entweder-oder

Portal und eigene Website schließen sich nicht aus. Ein Portal kann kurzfristig zusätzliche Anfragen liefern, während die eigene Website langfristig der Kanal ist, der unabhängig von einer einzelnen Plattform funktioniert – über Google-Suche, das Google-Unternehmensprofil und zunehmend auch über KI-Suchsysteme. Wer beides kombiniert, streut das Risiko, statt sich von einem einzelnen Anbieter abhängig zu machen.

Kurz zusammengefasst

  • Handwerkerportale bündeln Nachfrage schnell, aber unter fremden Bedingungen: Preis-Konkurrenz, fremde Marke, einseitige Regeln
  • Genaue Gebührenmodelle der Portale ändern sich und unterscheiden sich je Anbieter – dazu keine pauschale Zahl, stattdessen direkt beim jeweiligen Portal prüfen
  • Eine eigene Website gehört dauerhaft dir, unabhängig von Plattform-Regeln
  • Laut Bitkom haben 94 % der Handwerksbetriebe eine Website, bewerten ihren Digitalisierungsgrad aber nur mit Note 3,0; für 40 % der Verbraucher ist eine fehlende Website ein Ausschlusskriterium
  • Portal und eigene Website lassen sich sinnvoll kombinieren, statt sich für eines zu entscheiden

Willst du unabhängiger von Portalen werden?

Wenn du bereits über Portale läufst und wissen willst, wie eine eigene Website daneben sinnvoll aussieht: kurzes, unverbindliches Gespräch. Wie so ein eigener Auftritt neben Portalen für einen Handelsbetrieb konkret aussehen kann, zeigt die Projektreferenz Kunststofffensterhandel.

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